Wie viel einer typischen betrieblichen SaaS-Landschaft braucht eine Organisation tatsächlich – und was passiert, wenn die benötigten Teile mehrerer Produkte in einer kontrollierten Eigenarchitektur zusammengeführt werden können?
DOS entstand nicht aus dem Ziel, „ein ERP“ oder „eine Plattform“ zu bauen. Es entstand aus wiederkehrenden operativen Bedürfnissen: Projekte steuern, Entscheidungen nachvollziehen, Freigaben kontrollieren, Kontakte und Organisationen konsistent verwalten, technische Systeme verbinden, kommerzielle Abläufe abbilden, Zugriffe steuern und Informationen über Produkte hinweg zusammenführen.
Viele dieser Fähigkeiten werden traditionell über getrennte SaaS-Produkte bezogen. DOS untersucht praktisch, welche Ausschnitte davon INSODEMA tatsächlich benötigt, welche gemeinsam in einer eigenen Architektur sinnvoller sind und welche spezialisierten externen Systeme bewusst erhalten bleiben sollten.
Das Ergebnis ist keine These, dass Eigenbau grundsätzlich besser ist. Die eigentliche Evidenz liegt in der Fähigkeit, Abhängigkeiten einzeln zu bewerten und unterschiedliche Entscheidungen zu treffen.